got to go big

27 10 2010

hui, mittlerweile ist es schon ziemlich spät in kanada – und schon wieder fast mitten am vormittag in deutschland. höchste zeit also für einen blogeintrag!

dienstag ist in montréal kinotag. das wurde natürlich ausgenutzt und ab gings ins „social network“. wirklich sehenswert. genauso wie die snack-angebote, die im kino feilgeboten werden (schönes wort, das viel zu selten verwendet wird): wo es an deutschen kinotresen popcorn, nachos, süßigkeiten und softdrinks gibt, ist der kanadier ein wenig anspruchsvoller. natürlich gibt es auch sämtliche der vorgenannten angebote – allerdings in leichter variation: zum einen ist alles ein paar nummern größer, zum anderen kommt das popcorn mit salz und butter. gewöhnungsbedürftig aber sehr lecker.

was das kanadische angebot dann aber doch wirklich vom deutschen unterscheidet: am popcorn-tresen kann man auch pommes, hot dogs und sogar poutine (das montréaler leibgericht: pommes mit schmieriger käsesauce) kaufen. da es aber vor filmbeginn schon einen leckeren burrito gab, hab ich mich dann doch ans popcorn gehalten.

ein kleines zeitproblem gab es dann nach dem film: ende war um kurz vor mitternacht und an einem normalen wochentag fährt die metro nur bis 00.30 uhr! da hieß es dann unterwegs „fix umsteigen“ – ansonsten: geschmeidiger fußmarsch oder eben eine taxifahrt. und das hätte dann doch den ganzen kinotag-spareffekt vollkommen konterkariert…

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6. september = 1. mai

6 09 2010

ja, richtig gelesen. die kanadier haben ihren „tag der arbeit“ einfach mal in den september gelegt. und wie es sich für einen feiertag mit solch einem namen gehört, bin ich heute natürlich arbeiten – während der rest des landes seinen freien tag genießt…

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habe ich mich in den letzten tagen eigentlich über den hochsommer beschwert? ich denke nicht. es war lediglich die feststellung, dass es täglich temperaturen jenseits der 30-grad-marke hat. anscheinend ist der kanadische wettergott aber des deutschen nicht mächtig und hat meine bloße feststellung wohl schon als beschwerde gedeutet. und hat mir dafür umgehend die quittung verpasst. am wochenende sind die temperaturen nach unten geschossen! das war wirklich ein temperatursturz von 20 grad binnen 24 stunden. will heißen: gestern abend hatten wir nur noch 16 grad! wenn das so weitergeht, dann haben wir in ein paar wochen schnee! wo ist denn bitte der klimawandel wenn man ihn mal braucht?!?

und wenn wir schon über kanadische kapriolen reden – ich hätte da noch eine zu bieten: käse kaufen. klingt jetzt nicht wirklich spektakulär, ist es auch nicht. zumindest nicht so lange bis man zur kasse kommt. es war mir ja schon vorher bewusst, dass milchprodukte in kanada ein wenig teurer sind als in deutschland. aber so teuer?!?

wer’s nicht gleich versteht: im einen bild seht ihr das stückchen käse im vergleich zu einem handelsüblichen messer. im anderen bild seht ihr die gewichts- und preisangabe (rechts unten).

und ein kleines schmankerl hätte ich auch noch zu bieten: die anglikaner in montreal haben leutreklame vor ihrer kirche stehen. und als ob das nicht schon verschärft genug wäre: sämtliche gottesdienste werden live ins netz gestreamt und im radio übertragen. also wenn das mal kein service ist!








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