worauf ich mich wirklich freue

16 11 2010

versteht mich jetzt bitte nicht falsch: ich mag kanada und ich mag québec. wirklich. nichtsdestotrotz: mit blick auf die mittlerweile überschaubare verbliebene zeit hier und die nicht mehr allzu ferne rückreise nach deutschland, sind mir ein paar dinge eingefallen, auf die ich mich (abgesehen vom wiedersehen mit familie und freunden) so richtig freue:

  • schwarzbrot
  • vernünftig isolierte fenster
  • rieslingschorle
  • ein bad, dessen heizung den namen auch verdient und in dessen dusche sich die wassertemperatur durch ein drehen am hahn auch tatsächlich korrigieren lässt
  • eine fahrt auf der autobahn mit einem europäischen auto und in einer mir angenehmen geschwindigkeit
  • leitungswasser, das nicht nach chlor riecht und schmeckt
  • weihnachtsmärkte mit glühweinständen
  • besteck und teller, die man nach dem essen nicht einfach wegwirft
  • fußball im tv
  • brezeln
  • unfreundliche bedienungen, die mich sitzen lassen wo ich will, die die bestellung aufnehmen, sie bringen, mich nicht fragen wie es mir geht und mir die rechnung bringen, nachdem ich sie mindestens dreimal darauf aufmerksam gemacht habe und nicht wenn mein glas gerade halbleer ist
  • mit dem bier vor der kneipe zu stehen
  • nicht immer nur zwischen gekochtem schinken und putenbrust wählen zu können
  • speisen, die auch tatsächlich gesalzen wurden
  • ein voll funktionsfähiges iphone
  • radio wortbeiträge, die maximal zwei minuten lang sind – und auf deutsch
  • den duft einer bäckerei
  • durch und durch deutsches fastfood: currywurst, pizza und döner
  • ein handballspiel in der pfalzhalle
  • computer, deren menüs nicht von natur aus auf französisch eingestellt sind

die reihenfolge der nennungen impliziert keine wertung

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4 responses

16 11 2010
Maxie

Oh ja, wie ich die Sehnsucht nach Schwarzbrot mit Butter und Schnittlauch kenne! Kommst Du im Dezember nach Würzburg? Bisous

16 11 2010
nina

das ist jetzt aber jammern auf ganz hohem niveau 😉
welch ein glück, dass wir damals in waterloo/kitchener einen „christkindlmarkt“ hatten und es ne anständige bratwurst gab. zum glühwein sag ich mal nix 😉

16 11 2010
Judith

Ach Andi, wir wissen es doch – du vermisst uns einfach! Der Rest ist doch nur Vorwand….

16 11 2010
Markus

Tja, Andi!
So spießig das klingt: Aber so manche Dinge lernt man halt erst schätzen, wenn man sie eben nicht mehr hat. Und daheim ist halt doch daheim. Und jetzt bitte schnulzige James-Last-Musik einfaden.

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