hereafter

4 11 2010

gestern war mal wieder kinotag und ich musste es natürlich ausnutzen. also gab es den neuen film von matt damon. hereafter. ich hatte keine ahnung, worum es in dem film geht und ich wusste auch nicht, dass das der neue von clint eastwood ist.

kurz zur handlung: es geht um das leben nach dem tod. heikles thema, bei dem man viel falsch machen kann. und ich muss sagen: es wurde einiges falsch gemacht. der film bewegt sich die ganze zeit an der grenze zwischen gut und cheesy – und des öfteren überschreitet er die linie in richtung cheesy. das soll aber keinesfalls die leistung der schauspieler mindern. gerade die beiden kleinen engländer waren der hammer. wer also zeit und lust hat: anschauen. kommt allerdings bei weitem nicht an den letzten eastwood (gran torino) ran.

aber was wäre so ein kinobesuch ohne die lustigen und interessanten erlebnisse drum herum! fangen wir doch einfach mal mit dem schlangestehen vor filmbeginn an. der film wurde in kino 1 gezeigt. da das kino aber noch gereinigt wurde als wir ankamen, mussten wir vor dem saal warten. das haben wir gemacht – genau wie zig andere menschen auch. plötzlich kam dann aber eine ganz aufgeregte heerschar von kinomitarbeitern, die uns darauf aufmerksam gemacht haben, dass es zwar schön ist, dass wir warten – aber an der falschen stelle!

was bei den amis funktioniert, das funktioniert auch in kanada - nur eben auf eis!

um in kino 1 zu kommen, müssen wir uns auch in die schlange für kino 1 stellen. und die fängt logischerweise nicht vor kino 1, sondern vor kino 2 an. und natürlich ist das keine schlange, in der sich einfach ein paar menschen hintereinander stellen. nein, es ist eine schlange, die mit hilfe von absperrband in die richtigen bahnen gelenkt werden muss. wo kämen wir denn da hin, wenn die 50 wartenden sich einfach dem gesunden menschenverstand folgend aber vollkommen ungeordnet vors entsprechende kino stellen würden!

da hieß es dann also für uns: ab ans ende der gelenkten schlange und dann warten, bis uns ein äußerst gestresster kinomitarbeiter die besucher einweist. er stand tatsächlich vor der kinotüre und hat diese unglaublich große menschenmasse eingewunken – und mit jedem streit angefangen, der nicht von ganz hinten kam!

was in den staaten funktioniert, das klappt natürlich auch in kanada – das haben sich bestimmt einige kanadische produzenten gedacht und bringen nach diesem ganzen high-school-musical-hype den kanadischen ableger in die kinos. und wie könnte es in kanada anders sein, das ganze spielt auf dem eis: score – the hockey musical.

anbei noch zwei trailer von durchaus vielversprechenden filmen:

the tourist – mit angelina jolie und johnny depp, regie florian henckel von donnersmarck (was so ein oscar nicht plötzlich für möglichkeiten eröffnet)

unknown – mit liam neeson und einer ganzen reihe deutscher schauspieler

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