kultur, kultur, kultur – und fußball

8 10 2010

in montréal wimmelt es dieser tage nur so von deutscher kultur: veranstaltungen rund um mauerfall und wiedervereinigung, theater, ballet, filme, austellungen… aber das ganze findet nicht irgendwo versteckt statt, überall hängen plakate, liegen flyer aus und so manche veranstaltung wird in etwas größeren dimensionen beworben…

 

bugner und bregt...

 

büchner ist aber derzeit nicht der einzige deutsche, der die stadt aufmischt, gerade findet auch eine otto-dix-ausstellung statt. in diesem zusammenhang habe ich auch gelernt, dass sowohl der franzose an sich als auch der frankokanadier wohl entweder eine angeborene zahlen- oder eben fremdsprachenschwäche hat. nach meinen erlebnisse halte ich mittlerweile beides für durchaus möglich.

meine liebe mitbewohnerin myriam hat mich dieser tage gefragt, ob ich einen deutschen autoren namens „bregt“ kenne. da musste ich erstmal überlegen. auch mit den aufgezählten stücken konnte ich im ersten moment nicht wirklich was anfangen. welches sprachen- und mathematikgenie hat denn bitte „die dreigroschenoper“ in „l’opéra de quat’sous“ (die viergroschenoper) übersetzt?!? der arme bertolt…

da fällt mir gerade ein: heute abend ist ja länderspiel. da würde mich doch mal ein französischer kommentator reizen, der live on air erklärt, dass der SCHWEINSTEIGER verletzt ist. spielt eigentlich MERTESACKER?

nachtrag

gerade habe ich gelesen, dass der friedensnobelpreis an den inhaftierten chinesischen menschrechtsaktivisten und philosophen liu xiaobo geht. herzlichen glückwunsch dazu, gute wahl.

leider aber auch ein wenig kontraproduktiv für meine arbeit hier. warum? im rennen um den preis war – wie so oft in den vergangen jahren – auch der helmut aus oggersheim. ich hatte ja ein wenig darauf spekuliert und gehofft, dass er den preis bekommt. nicht, weil ich ein großer helmut-fan wäre, sondern weil ich dann ein deutsches thema gehabt hätte, über das ich am dienstag in der sendung hätte erzählen können. jetzt muss ich mir halt doch noch ein interview als ersatz suchen… ja, der journalist denkt eben immer ans produkt…

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