émission en direct

2 09 2010

es ist soweit. das unglück kommt über kanada. es ist ja nicht so, dass ich nicht versucht hätte, es abzuwenden. aber man wollte einfach nicht auf mich hören. jetzt müssen sie halt da durch, die tapferen québécois: andi goes on air. live. morgen früh im radio. thema: das deutsche gesundheitssystem. in der montagskonferenz wurde es beschlossen, der bub hat begonnen zu recherchieren und jetzt gibt es morgen dazu das kollegengespräch. und ich wiederhole: live!

ich habe heute bei der ablaufplanung nochmal vorgeschlagen, dass wir doch das ganze vorproduzieren können und dann morgen während der sendung einfach live on tape abfahren. aber nein, so macht der kanadier eben kein radio. wenn sich der deutsche schon blamiert – ob des komplizierten systems oder der lustigen aussprache wegen sei jetzt einfach mal dahingestellt – dann doch bitteschön live und ohne doppelten boden.

ich bin also mal gespannt. immerhin habe ich den kollegen ganz viele fragen in den block diktiert – dann muss ich nicht so lange am stück reden. schlau, ne?

und als ob das noch nicht reicht: ich hab denen auch noch deutsche musik untergejubelt. jetzt läuft tatsächlich morgen im radio, in montréal, mitten in kanada das schöne „weil die zeit sich so beeilt“ von olli schulz. an dieser stelle dann auch die rache des geknechteten deutschen: die anmoderation der musik müssen die beiden moderatorinnen machen. weiiiile di ssszzzeidddde sische so b’h’eilet…

in diese sinne: hoffen wir doch mal, dass das drama ganz schnell vorbei sein wird!

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3 responses

2 09 2010
émission on direct – aftermath « andi on tour

[…] on direct – aftermath 2 09 2010 so, die erste air-time im kanadischen radio ist vorbei und siehe da: es hat erstaunlich gut geklappt. bevor ich hier aber anfange links zu […]

2 09 2010
Steffi

Hallo lieber Andi,
nachdem ich wieder im lande weile und das internet genießen kann, erstmal artig deinen Blog gelesen und hier ein kleines Lachen meinerseits: sehr geil! Das wird ein großer Meilenstein des kanadischen Radio – und du bist nicht nur mittendrin, du trägst auch noch die Verantwortung dafür 😉
Aber Kopf hoch: man muss sich im Ausland mal richtig blamieren… und vielleicht toppst du meine Geschichte?
Auf alle fälle: vieeele Grüße und durchhalten,
Steffi

2 09 2010
Markus

Meinä liebä Kollägä!
‚ast Dü vieleisch die Gölegen’eit su makke ein‘ kleines Mitschanütt? Oder gübt es eine ämpädraai? Mährsi!

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